Unnötige Kreditkartenkosten im Urlaub vermeiden

Dienstag den 23.06.2015

Für den Urlaub gilt die Kreditkarte als ideal. Sie wird nahezu überall akzeptiert und bietet deutlich mehr Sicherheit als Bargeld. Doch es drohen auch Gebührenfallen, die man mit ein wenig Vorbereitung und der richtigen Karte umgehen kann. Die wichtigsten Tipps dazu hat das ZDF-Magazin WISO zusammengefasst.

Teuer werden kann es vor allem, wenn man im Ausland den Bargeldbestand aufstocken möchte und dazu per Kreditkarte Geld am Automaten abhebt. Was so einfach und praktisch scheint, sorgt spätestens bei der Rückkehr und dem Blick auf die Kreditkartenabrechnung für Ärger. Nicht nur, dass eine Pauschale für die Nutzung des Geldautomaten berechnet wird. Nein, es kommt auch eine Auslandsgebühr hinzu und dann gibt es noch mögliche Wechselkursverluste, wenn man den Wunschbetrag in Euro umrechnen lässt. In der Summe ein stattlicher Betrag, den man sich zumindest teilweise sparen kann.

Denn viele Banken erlauben inzwischen, auch im Ausland weitgehend kostenfrei Bargeld abzuheben. Die eigentliche Transaktion schlägt dann mit ein bis zwei Prozent zu Buche, ansonsten fallen aber keine weiteren Kosten an. Das gilt selbstverständlich auch, wenn Automaten genutzt werden, die zur Hausbank gehören. Der erste Schritt sollte daher sein, mit der Bank zu sprechen und sie über die Reise zu informieren. Dabei erfährt man zum Beispiel, ob es vor Ort Partnerbanken gibt und mit welchen Gebühren gerechnet werden muss. Wer bislang noch keine Master- oder Visacard hat, kann sich per Kreditkartenvergleich einen ersten Eindruck von den Kosten im Ausland machen und dann entscheiden.

Im Urlaub selbst rät WISO davon ab, sich den gewünschten Betrag in Euro via „Dynamic Currency Conversion“ umrechnen und anzeigen zu lassen. Das Gefühl der Vertrautheit, weil man Daten in der eigenen Währung erhält, erweist sich als kostenintensiv. Denn die Banken im Urlaubsland verlangen dafür einen zusätzlichen Aufschlag. Der Verlust gegenüber der Landeswährung beträgt dann laut einem Vergleich der Stiftung Warentest bis zu 9,6 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Der Wechselkurs ist miserabel. Also das Geld besser gleich ohne Umweg in Landeswährung auszahlen lassen.

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