1,9 Millionen neue Kreditkarten

Dienstag den 3.03.2015

Die Kreditkarte ist bereits 65 Jahre jung und kommt in Deutschland erst jetzt so richtig in Fahrt. Oder anders ausgedrückt: Immer mehr Verbraucher entdecken die Vorteile von Mastercard und Visa. Diesbezüglich war 2014 für die Kreditkartenunternehmen ein gutes Jahr. Diesen Schluss lassen die Zahlen zu, die jüngst von der Fachzeitschrift Source veröffentlicht wurden. Voriges Jahr wurden 1,9 Millionen neue Karten ausgegeben. Insgesamt sind es jetzt knapp 36,2 Millionen. Klarer Branchenprimus mit Blick auf die Zahl der Neukunden ist Visa mit einem Plus von 1,2 Millionen Kreditkarten. Das entspricht einem Wachstum von 7,7 Prozent.

Damit kommt Visa auf dem deutschen Markt auf einen Anteil von rund 50 Prozent. Mastercard legte ebenfalls spürbar zu, gab 2014 aber nur 700.000 neue Karten aus. Unabhängig davon, welche der beiden großen Marken – daneben gibt es zum Beispiel noch American Express – nun die Nase vorn hat: Die Daten belegen eindrucksvoll, dass die Kreditkarte einen völlig neuen Stellenwert erlangt hat. Denn es gibt immer mehr Situationen, in denen man froh ist, über das Plastikgeld zu verfügen. Etwa im Urlaub, wenn es mit den meisten Karten problemlos möglich ist, gebührenfrei zu bezahlen oder die Urlaubskasse am Automaten aufzufüllen.

Welche Karte nun am besten geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Empfohlen wird Verbrauchern, vor allem auf die Jahresgebühr zu achten. Hinzu kommen viele weitere Aspekte, die für oder gegen eine Kreditkarte sprechen. Bonuspunkte sind beispielsweise ideal für Sparfüchse. Wer viel verreist, profitiert mitunter vom Versicherungsschutz einiger Karten. Hinzu kommt die Frage: Soll es eine echte Kreditkarte sein, eine Debit-Kreditkarte oder ein Angebot mit täglicher Abrechnung über das Girokonto? Viele Fragen, die sich deutlich leichter beantworten lassen, wenn man einen Kreditkartenvergleich zurate zieht. Denn das Angebot ist groß.

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