Im Urlaub unverzichtbar: die Kreditkarte

Dienstag den 11.06.2013

Bald heißt es wieder: ab in den Urlaub. Dann geht es mit Bus, Bahn, Auto oder Flieger in nahe und ferne Gefilde. Damit die Reise finanztechnisch nicht im Fiasko endet, sollte man sich im Vorfeld ein paar Gedanken über die Zahlungsmöglichkeiten vor Ort machen und dann über die Zahlungsmittel entscheiden. Bargeld spielt dabei kaum noch eine Rolle. Beim Bundesverband deutscher Banken heißt es dazu lapidar: „So wenig wie möglich, so viel wie nötig.“ Grundsätzlich sollte man einen gesunden Mix verschiedener Optionen greifbar haben, wobei die Kreditkarte zum Standard gehört.

Nur auf die Girocard zu vertrauen, wäre zu kurz gedacht. Sofern ein V-Pay-Logo auf der Karte prangt, ist sie nur innerhalb der EU brauchbar. Bei einem Maestro-Signet sind es weltweit immerhin knapp neun Millionen Akzeptanzstellen. Das nützt allerdings herzlich wenig, wenn die Bankkarte für den Auslandseinsatz gesperrt ist oder ein extrem niedriges Abhebelimit definiert wurde. Deshalb sollte rechtzeitig mit der Bank gesprochen werden, auch über die möglichen Kosten. Denn Bargeld am Automaten abzuheben oder das Eis für die Kinder mit Karte zu bezahlen, geht unter Umständen mit den herkömmlichen ec-Karten ganz schön ans Budget.

Kosten entstehen in der Regel auch, wenn die Kreditkarte zum Einsatz kommt. Zumindest in puncto Bargeldverfügungen an Automaten lohnt sich daher ein gezielter Kreditkartenvergleich. Denn viele Banken, insbesondere Direktbanken, haben Master- und VISA-Cards im Angebot, mit denen auch im Ausland gebührenfrei Geld abgehoben werden kann. Dass dazu die persönliche Identifikationsnummer (PIN) benötigt wird, übersehen viele Urlauber. Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband rät daher, neben den Kartensperrnummern – die für den Fall der Fälle bereits im Handy gespeichert sein sollten – auch die PIN (im Kopf) parat zu haben. Gleiches gilt für die Rufnummern und Adressen von Behörden, falls man nicht weiß, an wen man sich im Notfall wenden kann.

Niklas Haskamp von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat noch einen weiteren Tipp für Urlauber: Damit es beim Blick auf den Kontoauszug oder die Kreditkartenabrechnung später nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt, mache es Sinn, jede einzelne Zahlung zu notieren. Ebenso wichtig: Die Belege aufheben und nicht gleich in die Tonne werfen.

Wer noch nicht die passende Kreditkarte hat, der nutzt unseren kostenlosen Kreditkartenberater. Damit kann jeder seine Wünsche voreinstellen und sich die gefundenen Karten sortieren lassen.

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