Fragen und Antworten

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Kreditkarten sind mittlerweile für Geschäfte im Internet und im Ausland fast unverzichtbar. Von den rund 24 Millionen Kreditkarten, die es in Deutschland gibt, sind allein rund 23 Millionen Visa und Mastercard. Sie haben auch die größte Akzeptanz. Doch Preis und Leistung der Kreditkarte bestimmt der Kartenherausgeber. Dies ist immer eine Bank, die gelegentlich auch mit anderen Unternehmen kooperiert. Es gibt viele verschiedene Angebote, die im Preis-Leistungsverhältnis verglichen werden sollten. Nachfolgend erhalten Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Muss ich die Kreditkarte meiner Hausbank nehmen?

Die Kreditkarte der Hausbank sollte erste Wahl sein, wenn sie kostenlos ist und wenn keine Extraleistungen benötigt werden. Sie ist für Gelegenheitsnutzer perfekt.

Ist der Kartenpreis oder sind die Leistungen der Kreditkarte wichtiger?

Es kommt darauf an, wie die Karte genutzt wird. Wenn die Karte nur für sporadischen Auslandsurlaub eingesetzt wird, ist natürlich der Jahrespreis ein wichtiges Kriterium. Kostenlos und nicht an ein Girokonto beim Herausgeber gebunden ist beispielsweise die . Wird die Karte aber häufig im Ausland eingesetzt, so sollte auf Zusatzleistungen geachtet werden, wie zum Beispiel kostenlose Bargeldabhebungen. Hier kann die Visa-Karte der empfohlen werden. Mit Ihr kann man im Ausland kostenlos Geld abheben.

Welche Gebühren können bei einer Kreditkarte anfallen?

  • Jahrespreis
  • Bargeldabhebungen , meist zwischen 2% und 4%, Mindestbetrag häufig 5 Euro oder mehr
  • Auslandseinsatzprovision außerhalb der Euroländer 1 % bis 2 %
  • Schwankungen bei den Kursumrechnungen
  • Zusatzkarte zur Hauptkarte
  • Mit der Karte verbundene Versicherungen

Aufgepasst an Geldautomaten in der Schweiz: Wer “Belastung in Euro” wählt, zahlt einen Aufschlag von 2,5 %. Wer “Belastung in CHF” wählt, bekommt den Kurs vom deutschen Kartenanbieter gestellt, was in der Regel immer günstiger ist.

Bekommt jeder eine Kreditkarte?

Nein, bei fast allen Anbietern sind Volljährigkeit und ein Konto bei einer deutschen Bank Voraussetzung. Das Unternehmen eines Selbständigen muss mindestens ein Jahr geführt sein. Außerdem prüft der Kartenherausgeber die Kreditwürdigkeit bei der Schufa und verlangt einen Einkommensnachweis. Eine Alternative für Jugendliche sind die sogenannten Prepaidkarten, die auf Guthabenbasis geführt werden. Mit dieser Karte kann allerdings im Gegensatz zur Kreditkarte nur der Betrag ausgegeben werden, der vorher aufgeladen wurde.

Welcher Betrag kann maximal am Automaten mit der Kreditkarte abgehoben werden?

Die Anbieter geben meist ein Tageslimit und Wochenlimit vor. Doch auch die Betreiber des Geldautomaten können einen individuellen Höchstbetrag festlegen.

Was bedeutet “flexible Rückzahlung”?

Andere Bezeichnungen sind Teilzahlung oder Revolving-Credit. Es wird also nur ein Teil der Kreditkartenrechnung sofort bezahlt. Der Rest kann in Raten zurückgezahlt werden. Meist wird hierfür von der Bank ein Mindestbetrag festgelegt. Für den restlichen Betrag werden jedoch oft hohe Zinsen fällig. Zum Beispiel sind dies bei der %.

Die World Flex Card der Deutschen Bank, die Visa Shopping Card der Postbank und die Sunny Card der Santander Consumer Bank sind Revolving-Kreditkarten. Hier müssen Sie aufpassen, weil der teure Revolving-Credit weder im Antrag, noch im Nachhinein abbestellt werden kann.

Was tun, wenn auf der Abrechnung unbekannte Umsätze aufgelistet sind?

Die falschen Buchungen müssen unverzüglich bei der Bank reklamiert werden. Laut Kartenbedingungen beträgt die Frist für Reklamationen 4 bis 6 Wochen. Die Bank muss diese Buchung dann stornieren. Wurde die Kreditkarte gestohlen, haftet der Kunde nach der Kartensperre nicht mehr für den entstandenen Schaden. Kann dem Kunden jedoch grobe Fahrlässigkeit im Umgang mit der Karte nachgewiesen werden, so haftet er für den gesamten Schaden selbst. Bei Internet-Einkäufen muss im Streitfall der Händler beweisen, dass der Kunde tatsächlich auch eingekauft hat.

Gibt es Kündigungsfristen bei der Kreditkarte?

Das hängt von der jeweiligen Karte ab. Es gibt verschiedene Regelungen. Es gibt Karten ohne Kündigungsfrist, die jederzeit gekündigt werden kann, bis zur dreimonatigen Kündigungsfrist.

In jedem Fall sollte die anteilige Jahresgebühr zurückgefordert werden.

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